57. Deutsche Juniorenmeisterschaft U22 vom 23.-25. April 2026

In der Bonner Erwin-Kranz-Halle fand von Freitag bis Sonntag die Deutsche Meisterschaft der Junioren U22 statt. Von der Spvgg war Nadja-Christine Reihle am Start, sie hatte sich bei der SüdOstdeutschen Meisterschaft im März in Regensburg in allen drei Disziplinen für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert.
Das Turnier begann am Freitag mit dem Mixed, Nadja`s Partner war Maximilian Steimer (TSV Diedorf). In der ersten Runde ging es für Nadja und Maximilian, die erstmals zusammenspielten, gegen Luca Nolte/Sina Chalgoum (TB Andernach). Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten und leichten Fehlern fanden Nadja und Maximilian zu immer besserer Harmonie, sie siegten mit 18:21/21:17/21:7. Im nächsten Match kam dann das Aus in zwei Sätzen gegen die auf Platz fünf gesetzte Paarung Niklas Klauer/Sophie Heidebrecht (TV Witzhelden/Gladbecker FC), in der Endabrechnung war dies Platz 17.
Am Samstag ging es mit Einzel weiter. Die Auslosung bescherte Nadja ein Freilos in der ersten Runde, danach traf sie auf die Zweite der Setzliste, Sarah Nickel vom Bundesligisten SV Fun-Ball Dortelweil. Gegen die Nationalspielerin konnte sie zeitweise auf Augenhöhe mitspielen, vor allem im zweiten Durchgang ging es lange eng zu. Am Ende unterlag Nadja mit 13:21/16:21 und wurde mit Platz 17 gewertet.
Es folgte das Doppel mit Annika Späth (SG Schorndorf), zunächst ging es für die BW-Paarung gegen Pia Rappen/Nina Steffes (TV Refrath). Reihle/Späth, als SüdOstdeutsche Meister mit Setzplatz fünf ins Rennen gegangen, spielten ohne große Fehler und siegten klar mit 21:11/21:8. Im folgenden Match wurden sie von Isabel Kleban/Constanze Winnefeld (Gladbecker FC/1. BV Mühlheim) deutlich mehr gefordert. Nach recht sicher gewonnenem erstem Satz und komfortabler Führung im zweiten gewannen sie auch dieses Match trotz einem kleinen “Hänger“ am Ende mit 21:17/21:19. Im folgenden abendlichen Viertelfinale hatten Reihle/Späth wortwörtlich leichtes Spiel. Ohne größere Mühe siegten sie gegen Janne Ahlers/Lilith Pasemko (TSV Wallhöfen/VfL Stade) mit 21:11/21:13 und standen damit im Halbfinale, Platz drei war ihnen bereits sicher.
Am Sonntagmorgen gab es vor den anstehenden Halbfinalspielen eine “Überraschung“ für die Athleten in Form von Dopingkontrollen durch ein Team der Nationalen Anti-Doping Agentur NADA. Eine Überraschung gelang Reihle/Späth danach fast auch im Halbfinale gegen die topgesetzten Nationalspielerinnen Lisa Paula Bonnemann/Aurelia Wulandoko (SC Union Lüdinghausen/TSV Freystadt). In einem spannenden Match auf Augenhöhe mussten sie sich nach mehrfacher eigener Führung nur knapp mit 17:21/19:21 geschlagen geben. Angesichts der guten Leistung war die Enttäuschung über das verpasste Finale schnell verflogen und bei der Siegerehrung zeigten sie Freude über die errungene Bronzemedaille.
Alle Infos zum Turnier gibt es hier.
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