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SüdOstdeutsche Meisterschaft U22 am 14./15. März 2026


16. März 2026
Autor: Jörg-Andreas Reihle

In Regensburg fand am Wochenende die SüdOstdeutsche Meisterschaft U22 statt, bei der die besten Junioren-Spieler aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aufeinander trafen. Neben der Ermittlung der Meister in den verschiedenen Disziplinen diente das Turnier auch als Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft im April in Bonn. Von der Spvgg Mössingen waren Nadja-Christine Reihle, Kian Tiegs und Mika Julian Tiegs am Start. Alle drei zeigten gute Leistungen.

Kian Tiegs, eigentlich aktuell noch U19-Spieler, konnte im Einzel einen Sieg gegen Philip Hoch (TSV Haunstetten) feiern, danach kam gegen Bundesliga-Crack Moritz Miller (TSV Freystadt) das Aus. Mika Julian Tiegs lieferte Valerian Eckert (SV Fortuna Regensburg) einen Dreisatz-Fight, in dem er sich am Ende geschlagen geben musste. Im Mixed gewann er ein Match mit Partnerin Franca Singer (TSV Diedorf), dann war gegen Jannik Czerny/Mira Hamm (TSV Haunstetten) Endstation. Gemeinsam traten die Brüder Kian und Mika Julian Tiegs im Doppel an, gegen die späteren Meister unterlagen sie in zwei Sätzen und schlugen sich dabei mit 18:21/11:21 sehr achtbar.

Nadja-Christine Reihle spielte sich mit Partner Alexis Riebschläger (BC Offenburg) im Mixed mit teils engen Dreisatz-Erfolgen bis ins Halbfinale, in dem es gegen Felix Klawitter/Chantal-Josefine Bensch (SG Gittersee) ging, die Zweiten der Setzliste. Nach knapp verlorenem erstem Satz drehten Reihle/Riebschläger mit besserer Abstimmung und Aggressivität das Match, sie siegten 22:24/21:17/21:14 und standen damit im Finale. Gegen die Bundesliga-Paarung Moritz Miller/Katharina Rudert (TSV Freystadt) spielte das BW-Duo gut mit, musste sich letztendlich in zwei Sätzen geschlagen geben und wurde damit Vize-Meister.

Im Einzel hatte Nadja zunächst ein Freilos. In der zweiten Runde siegte sie gegen Marie Lohneisen (DJK Regensburg Nord) deutlich mit 21:12 und 21:7.

Es folgte das Viertelfinale gegen Lotte Land (HSG DhfK Leipzig), auch das ging in zwei Sätzen mit 21:14/23:21 an die Mössinger Spielerin, die damit im sonntäglichen Halbfinale stand.

Am Samstagabend wurde noch Doppel bis einschließlich dem Halbfinale gespielt, dieses erreichten Nadja und ihre Partnerin Annika Späth von der SG Schorndorf ziemlich problemlos. Mira Hamm/Maya Höfle (TSV Haunstetten/TSV Neubiberg-Ottobrunn) waren im Halbfinale eine harte Nuss, doch auch die knackte das schwäbische Gespann Reihle/Späth mit 21:19/10:21/21:16.

Im Einzel-Halbfinale am Sonntagmorgen gegen Lina Berger vom Bundesligisten BC Offenburg musste sich Nadja trotz mehrfacher Führung und Satzbällen in zwei Durchgängen geschlagen geben, damit wurde sie Dritte in dieser Disziplin.

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Im Doppel holte sich die 18-jährige danach den Titel. Gegen die Schwestern Anne Berger/Lina Berger (BC Offenburg) konnten sich Reihle/Späth im Endspiel mit 21:17/21:17 durchsetzen und standen ganz oben auf dem Podium.

Alle Infos zum Turnier gibt es hier.


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